Vor Robocop gab es…

Apr 30 2023
Norman Jewisons vernachlässigter dystopischer Klassiker
Seufzen. Mein neues Sorgenkind.

Seufzen. Mein neues Sorgenkind.

Regisseur Norman Jewison hat mit „Rollerball“ einen hochkonzipierten Science-Fiction-Film gedreht, der in ein Science-Fiction-Spektakel gehüllt ist. Deshalb bleibt der Film im Gedächtnis.

Es entspricht ziemlich genau der Kurzgeschichte von William Harrison im Esquire-Magazin, obwohl Jewison die politische Bedeutung in Rollerballs Symbolik noch viel weiter treibt.

Dabei dreht sich alles um FREIHEIT.

Rollerball veranschaulicht, was der politische Philosoph Isaiah Berlin die beiden Arten von Freiheit nannte – die Freiheit der Selbstbeherrschung versus die Freiheit von gesellschaftlichen Kontrollen.

Während Jonathan E seine Gegner in der Rollerball-Eisbahn mit seinen Stachelhandschuhen um sich schlägt, befindet er sich auch auf einer persönlichen Reise zu beiden Formen der Freiheit, die ihn beide zum brutalen Endkampf führt, der den Höhepunkt des Films darstellt.

Ich denke, Rollerball war wohl der erste Science-Fiction-Film, der diese Kombination aus Gewaltspektakel und politischem Hochkonzept ausprobierte. Vielleicht war es etwas vor seiner Zeit. Paul Verhoeven machte die Kombination mit Robocop, Total Recall und Starship Troopers zu seinem Markenzeichen.

Wie auch immer, die ausführliche Kritik ist in einem meiner besten, aber am wenigsten gesehenen Videoessays enthalten. Es ist ärgerlich, wenn eines Ihrer Kinder sein Potenzial so stark unterschreitet. Grrr…

SCHAU HIER -