Ist es normal, privat zu weinen?
Antworten
Es ist normal, privat zu weinen, besonders weil wir nicht wollen, dass unsere Feinde sehen, dass sie uns beeinflussen.
Als ich Teenager und Anfang Zwanzig war, konnte ich bei der Arbeit nicht zu meiner Verteidigung argumentieren, weil mich Konfrontationen emotional machten. Also habe ich viel Mist in Kauf genommen, weil ich Angst hatte, vor Leuten zu weinen.
Jetzt ist mir klar, dass es egal ist, wer nervt oder herrisch ist. Wenn ich diese Person nicht mag, werde ich mich verbal für mich einsetzen und mich nicht darum kümmern, was sie von mir denken. Am Arbeitsplatz ist das nicht immer möglich, aber Sie können sich zu Ihrer eigenen Verteidigung äußern und ihnen in die Augen sehen.
Wenn du privat weinst, lass es wegen etwas sein, wofür es sich lohnt zu weinen (Trauerfall, Beziehungsbruch usw.), nicht wegen Kleinigkeiten. Wenn es um einen kleinen Streit geht, schlagen Sie auf ein Kissen, wenn Sie nach Hause kommen, denn wenn Sie weinen, fühlen Sie sich nur wie ein Opfer.
Es gibt ein Sprichwort von Johann Wolfgang von Goethe: „Wer noch nie geweint gegessen hat, weiß nicht, wie das Leben schmeckt.“ Die Studie mit dem Titel „Psychologische Auswirkungen emotionalen Weinens bei Erwachsenen: Ereignisse, die Weinen hervorrufen und soziale Reaktionen auf das Weinen“ untersucht die Vorteile, wenn jemand seine Gefühle privat ausdrückt. Wenn jemand privat weint, ist er nicht durch soziale Normen der Würde eingeschränkt. Dadurch können sie ihre Emotionen sowohl geistig als auch körperlich freier ausdrücken.
Leute wie ich, die dumm sind, traurige Gefühle auszudrücken, weinen lieber privat, weil Sie dort niemanden haben, der Ihre Gefühle in Frage stellt.