das versprochene Land

Dec 27 2022
ist die Natur nicht reichlich. Ist die reife Frucht unserem Geschmack nicht süß genug? warum müssen wir dreihundert tage im jahr in einer kiste schuften, nur um die verbleibenden paar wochen, die uns erspart bleiben, genießen zu können? Auf wessen Diktat wurde diese Lebensweise zur Normalität? Hat Gott uns diese Erde nicht gesegnet, damit wir ihre grenzenlosen Freuden ernten können? warum müssen wir dann für den größten Teil davon zu Arbeitern reduziert werden und in der großen Illusion leben, dass dies die einzige Art zu leben ist – indem wir den größten Teil unseres Lebens wie eine Maschine leben.
Foto von Peter Nguyen auf Unsplash

ist die Natur nicht reichlich. Ist die reife Frucht unserem Geschmack nicht süß genug? warum müssen wir dreihundert tage im jahr in einer kiste schuften, nur um die verbleibenden paar wochen, die uns erspart bleiben, genießen zu können? Auf wessen Diktat wurde diese Lebensweise zur Normalität? Hat Gott uns diese Erde nicht gesegnet, damit wir ihre grenzenlosen Freuden ernten können? warum müssen wir dann für den größten Teil davon zu Arbeitern reduziert werden und in der großen Illusion leben, dass dies die einzige Art zu leben ist – indem wir den größten Teil unseres Lebens wie eine Maschine leben. Wo sind die Kreativitätsschübe zu nähren, die das Zeitalter der Aufklärung hervorgebracht haben, jetzt, wo alle Schüler gezwungen sind, veraltete Theorien und Fähigkeiten zu lernen, die außerhalb des Kartenhauses, in dem dieses System funktioniert, keinen wirklichen, quantifizierbaren Wert haben? ist er nicht der reichste Mann, der in einem warmen Sommer am Teich faulenzen kann, sich in der Wärme der Sonne aalen, Früchte von den Bäumen essen und aus der Erde erschaffen, was er sich so sehr wünscht, um seine Bedürfnisse zu befriedigen? was hat dieser mann nichts. er wäre der ärmste Mann der Welt. dennoch arbeiten Menschen wie Hunde, um das geringste von dem zu erreichen, was dieser Mann besitzt. Wie schwer kann es sein, sich das alles anzusehen und die schiere Dummheit daran zu erkennen. wie lächerlich das alles ist. wie absurd das gemeinsame Leben erscheint.

16 Stunden am Tag arbeiten, damit Ihre Frau und Ihre Kinder – nur um sie kaum zu sehen – niemals Zeit mit ihnen verbringen können. für die du Blut, Schweiß und Tränen vergossen hast, deine Kinder, um sie nicht wachsen zu sehen. worauf arbeitest du überhaupt hin? wofür arbeitest du? muss es so sein? Wo liegt der Faden, um diesem daedalischen Labyrinth zu entkommen, das uns an jeder Biegung und Wendung verspottet? Das gelobte Land Eden, das uns einst gehörte, liegt nur einen Schritt entfernt, doch die Kluft, die sich zwischen der Vision seiner Existenz und der Gewissheit des eigenen Schrittes erstreckt, starrt zurück wie ein unvollendeter Traum, bis dein Atem stirbt.