Dezentrale Smart Contracts ohne Eigentümer: Eine umfassende Analyse
Wahre Dezentralisierung verstehen
Dezentrale Smart Contracts haben das Potenzial, die Art und Weise, wie wir Vereinbarungen eingehen und durchsetzen, zu revolutionieren, da sie die Automatisierung komplexer Prozesse erleichtern und die Notwendigkeit von Vermittlern zur Erleichterung von Transaktionen beseitigen können.
In einem traditionellen Smart Contract ist der Eigentümer für die Initiierung und Verwaltung des Vertrags verantwortlich. Bei einem dezentralen Smart Contract ohne Eigentümer ist der Vertrag jedoch autark und kann Aktionen autonom ausführen.
Wir haben die besten 3278 Kontrakte von CoinMarketCap ausgewählt . Wir haben 2213 Ethereum Smart Contracts und 1068 BSC Smart Contracts erhalten, um zu analysieren, wie viele Verträge das Eigentum aufgegeben haben oder keinen Eigentümer haben.
Ethereum Smart Contracts:
Bei 99 von 2213 Verträgen wurde ihr Eigentum aufgegeben, und 1001 Verträge hatten überhaupt keinen Eigentümer.
BSC Smart Contracts:
Während bei BSC-Verträgen 99 von 1070 Verträgen auf ihr Eigentum verzichteten und 1001 keinen Eigentümer hatten.
Ethereum-basierte Smart Contracts hatten 14,6 % weniger Vertragsinhaber als diejenigen in der BSC-Kette, was auf eine stärkere Dezentralisierung bei Ethereum-basierten Verträgen hindeutet.
Warum haben Smart Contracts Eigentümer?
Smart Contracts auf einer Blockchain haben typischerweise „Eigentümerrechte“, da sie mit einer Reihe von Berechtigungen implementiert werden, die bestimmen, wer bestimmte Funktionen ausführen oder Änderungen am Vertrag vornehmen darf.
Der Zweck dieser Privilegien besteht darin, dem Vertragseigentümer oder der natürlichen oder juristischen Person, die den Vertrag erstellt und bereitgestellt hat, ein gewisses Maß an Kontrolle über den Vertrag und seine Ausführung zu geben. Beispielsweise kann der Vertragseigentümer die Möglichkeit haben, den Vertragscode zu aktualisieren oder den Vertrag bei Bedarf zu pausieren oder zu kündigen.
Eigentümerrechte zu haben, kann in bestimmten Situationen nützlich sein, z. B. wenn ein Vertragsfehler behoben werden muss oder wenn der Vertrag aktualisiert werden muss, um sich ändernde Umstände widerzuspiegeln. Es ist jedoch wichtig, die dem Vertragsinhaber erteilten Berechtigungen sorgfältig zu prüfen, da sie missbraucht werden könnten, wenn der Inhaber nicht vertrauenswürdig ist.
Wir bei SolidityScan haben ein öffentliches Tool entwickelt, um Einzelpersonen dabei zu helfen, die Privilegien und Fähigkeiten eines Vertrags zu verstehen, eine klare Erklärung in Laiensprache bereitzustellen und potenzielle Warnsignale innerhalb des Vertrags zu identifizieren.
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Fazit:
Im Allgemeinen ist es eine gute Praxis, intelligente Verträge zu entwerfen, um ein Gleichgewicht zwischen dem Bedarf an Flexibilität und dem Bedarf an Sicherheit und Vertrauen zu finden. Dies kann die Verwendung mehrerer Eigentümerkonten mit unterschiedlichen Berechtigungen oder die Umsetzung von Maßnahmen beinhalten, um sicherzustellen, dass alle Änderungen am Vertrag auf transparente und nachvollziehbare Weise vorgenommen werden.
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