Was sind die ältesten noch erhaltenen von Menschenhand geschaffenen Bauwerke?

Apr 30 2021

Antworten

JohnGoetz Jul 11 2014 at 18:56

Aus Wikipedia http://en.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6bekli_Tepe

Göbekli Tepe ist eine archäologische Stätte aus dem präkeramischen Neolithikum A (PPNA) vor etwa 12.000 Jahren – auf dem Gipfel eines Bergrückens in der Region Südostanatolien in der Türkei, etwa 6 km nordwestlich der Stadt Şanlıurfa. Der Tell hat eine Höhe von 15 m (49 ft) und einen Durchmesser von etwa 300 m (984 ft).[4] Es liegt etwa 760 m (2.493 ft) über dem Meeresspiegel. Es wurde von einem deutschen Archäologenteam ausgegraben, das seit 1996 unter der Leitung von Klaus Schmidt steht.

Der Tell umfasst zwei Phasen ritueller Nutzung, die bis ins 10.-8. Jahrtausend v. Chr. zurückreichen. Während der ersten Phase (Neolithikum vor der Töpferei A (PPNA)) wurden Kreise aus massiven T-förmigen Steinsäulen errichtet. Durch geophysikalische Untersuchungen sind derzeit mehr als 200 Säulen in etwa 20 Kreisen bekannt. Jede Säule hat eine Höhe von bis zu 6 m (20 ft) und ein Gewicht von bis zu 20 Tonnen. Sie werden in Sockel eingebaut, die aus dem Grundgestein gehauen wurden.[5] In der zweiten Phase (Neolithikum vor der Töpferei B (PPNB)) sind die errichteten Säulen kleiner und standen in rechteckigen Räumen mit Böden aus poliertem Kalk. Die Website wurde nach der PPNB-Zeit aufgegeben. Jüngere Bauwerke stammen aus der klassischen Zeit.

Die Funktion der Strukturen ist noch nicht klar. Die am weitesten verbreitete Meinung des Ausgräbers Klaus Schmidt ist, dass es sich um frühneolithische Heiligtümer handelt.

NikhilViswanathan5 Dec 20 2017 at 16:32

Göbekli Tepe gilt als das älteste noch erhaltene von Menschenhand geschaffene Bauwerk.

Diese in der Türkei gelegenen Bauwerke sind schätzungsweise 12.000 Jahre alt und stammen aus dem 10. Jahrtausend v. Chr.

Derzeit sind durch geophysikalische Untersuchungen mehr als 200 Säulen in etwa 20 Kreisen bekannt. Jede Säule ist bis zu 6 m hoch und wiegt bis zu 20 Tonnen. Sie werden in aus dem Grundgestein gehauene Fassungen eingesetzt.

Strukturen wie diese verändern das gesamte Szenario und liefern möglicherweise Hinweise auf eine hochentwickelte Zivilisation, die zu dieser Zeit existierte, was im Grunde nicht der Fall sein sollte, wenn man bedenkt, dass die Strukturen vor der Erfindung des Rades, der Schrift und sogar der Landwirtschaft entstanden sind.

Die Stätte wurde 1963 entdeckt, aber später im Jahr 1994 vom deutschen Archäologen Klaus Schmidt ausgegraben. Allerdings wurde immer noch nur ein kleiner Prozentsatz der gesamten Bauwerke ausgegraben, was Möglichkeiten für größere Entdeckungen bietet.