„Panini“ bedeutet wörtlich „Sandwiches“ auf Italienisch, aber dieses Sandwich, das heutzutage so häufig auf den Speisekarten von Cafés im ganzen Land zu finden ist, ist nicht im Geringsten geschnitten und getrocknet. Tatsächlich sollte ein Panini überhaupt nicht trocken sein: Die klassische Iteration beinhaltet frisch gebackenes Brot (nicht vorverpackt oder in Scheiben geschnitten), Wurstwaren (wie Salami, Mortadella und Prosciutto) und Käse (Provolone, Mozzarella) die alle zu einem klebrigen, saftigen, feuchten und köstlichen Biss gepresst werden.
Während Lebensmittelhistoriker einen entfernten Vorfahren bis zu einem italienischen Lehrbuch aus dem 16. Jahrhundert zurückverfolgen können, wurden Paninis in Italien erst in den 1970er und 1980er Jahren populär, zu diesem Zeitpunkt wurden sie Paninoteche genannt. Im Mailand der 1980er-Jahre galten Sandwich-Bars als angesagte Orte zum Abhängen – beinahe Statussymbole, in denen sich junge, schicke Paninari aufhielten.
Wie geht man also eigentlich vor, um eine dieser kulturell coolen Kreationen zu Hause herzustellen? Denken Sie daran, dass das Panini nicht nur ein durchschnittliches Sandwich ist, das hastig zusammengeschlagen wird. Du brauchst ein Gespür für Zutaten, ein bisschen Kreativität und Geduld.
Checkliste:
- Zwei feine, etwas dicke (1/4 Zoll) Stücke frisches Brot: ein knuspriges französisches Baguette, Ciabatta, Focaccia oder Sauerteig sind großartige Optionen. Als Tipp: Wenn Sie es im Brotregal des Supermarkts finden (im Gegensatz zum Bäcker oder Fachgeschäft), werden Sie wahrscheinlich nicht die besten Panini bekommen.
- Fleisch: Italienische Klassiker wie Salami, Mortadella, Capicola und Prosciutto sind immer eine sichere Sache und passen gut zusammen. Andere Zusätze könnten Chorizo (eine würzige spanische Wurst mit kräftigem Geschmack), Roastbeef, Truthahn oder geschnittener Schwarzwälder Schinken sein.
- Käse: Denken Sie daran, dass Käse im Zusammenhang mit Panini nicht nur als Aromastoff, sondern auch als Binder dient, also entscheiden Sie sich für Käse, der leicht schmilzt. Cheddar, Provolone, Swiss und Mozzarella (entweder frisch oder verarbeitet) sind immer ausgezeichnete Optionen.
- Kräuter, Obst, Gemüse: Frisches Basilikum, Rucola, sautierte Zwiebeln, Paprika, sonnengetrocknete Tomaten, Oliven und dünn geschnittene Äpfel und Birnen funktionieren alle wunderbar.
- Olivenöl
- Hitze: Sandwichpressen werden in fast jedem Küchen- und Haushaltsgeschäft und zu jedem erdenklichen Preis von Herstellern wie George Foreman und Cuisinart verkauft. Für den Hausmann reicht alles, was mit Teflon beschichtet ist – es verhindert, dass die Zutaten an der Maschine haften bleiben. Wenn Sie eine traditionellere Methode bevorzugen, reicht eine gusseiserne Grillpfanne mit einer Speckpresse (für das Gewicht) aus.
Wie es gemacht wird:
- Legen Sie ein Stück Brot auf Ihre Arbeitsfläche und legen Sie ein Stück Käse darauf. Fügen Sie Fleisch und Gemüse hinzu und verschließen Sie es mit einem weiteren Stück Käse.
- Legen Sie die zweite Brotscheibe darauf. Mit einem Pinsel beide Enden des Sandwichs leicht einölen.
- Legen Sie das geölte Sandwich auf die erhitzte Panini-Presse und schließen Sie es. (Wenn Sie eine Grillpfanne verwenden, stellen Sie sicher, dass sie sehr heiß ist, legen Sie das Sandwich ab und stellen Sie die Speckpresse darauf, um Druck auszuüben.)
- Drei bis fünf Minuten kochen lassen, dann wenden und kochen, bis der Käse geschmolzen ist.
- Vom Herd nehmen und mit einem gezackten Brotmesser halbieren. Servieren und genießen!